B-25 Mitchell Lanxiang
Flugzeug

Die B-25 Mitchell von Lanxiang ist ein sehr detailgetreues, aber auch schweres Modell und in der ARF-Variante mit dem Standardantrieb sehr scale-like, wenn auch beinahe grenzwertig befeuert. Ein Abfangen aus schwierigen Situationen, oder gar Ausfall ei...

Eigenbau eines kostengünstigen Einziehfahrwerks

Das 3-Achs Gimbal arbeitet gut, es stört jedoch dass die Fahrwerksbeine, bzw. -kufen oft im Bild zu sehen sind. Das sehr teure aufklappbare T-Landegestell hat mir nicht so gefallen, ich wollte eine sehr leichte und zuverlässige Lösung.

Benötigte Teile:

  • günstiges Einziehfahrwerk á 28 Gramm á Euro 4,80 (6 Stück)
  • Karbonrohr Aussendurchmesser 6mm, Innendurchmesser 4mm, Länge 22,5 cm, á Euro 0,22 (6 Stück)
  • Aluminiumstab 4mm á 4cm, á Euro 0,18 (6 Stück)
  • Servokabel lang (Buchse/Kupplung) á Euro 1,40 (6 Stück)
  • Servokabel kurz (Stecker) á Euro 0,90 (1 Stück)

Vom gekauften Kohlefaserrohr schneidet man sich 6 Stück mit jeweils 22,5 cm ab. Diese Länge muss natürlich von Ihrem bestehenden System abgeleitet werden, sprich die Höhe Ihres Gimbals muss hier berücksichtigt werden.

Ebenso teilt man den Alustab in 6 gleich lange Stücke mit jeweils 40mm. Zum besseren Halt des Klebers rauht man diese dann mit grobem Schleifpapier an.

Die bestellten 6 Fahrwerksmechaniken bohrt man auf 4mm auf und klebt die Aluminiumwellen mit Sekundenkleber hinein. Nachfolgend gibt man Superkleber auf die Aluwelle und in das Karbonrohr und steckt letzteres auf die Welle.

Die somit fertiggestellten Fahrwerksbeine montiert man nun auf die Motoraufnahmen, hier sollten noch 4 Schraubenlöcher frei sein. Ist dies nicht der Fall kann man auch eine Adapterplatte aus G10 oder sonstigem Material schneiden. Letzer Ausweg könnte auch sein die Montageplatte auf die Motorhalterung zu kleben.

Nun noch die 6 Servokabel (mit Kupplung/Buchse/Weibchen) durch die 6 Ausleger des Hexakopters zur Zentralplatte verlegen und dort die einzelnen entsprechenden Pole der 6 Litzendrillinge verlöten. An diese Sammellötung von Signal, Masse und Plus lötet man nun entsprechend ein Servokabel (Stecker/Männchen) und steckt dies in den Empfänger ein.

Fertig ist das Einziehfahrwerk. In unserem besagten Fall handelt es sich bei den Fahrwerksmechaniken um extrem leichte Produkte, welche normalerweise für ein Modellgewicht von ca. 2,5 kg ausgelegt sind. Da wir jedoch 6 Stück verbauen und unser Kopter ein Abfluggewicht von 5,5 Kilogramm hat, reichen diese vollkommen aus. Da die Beine aussehen wie Spinnenbeine (JA, ich weiss, Spinnen haben ACHT Beine ;)) nannte ich es "Spider"-Fahrwerk.

 
 
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